Einsatzuebung

 Einsatzübung der Brookmerlander Feuerwehren

 Am Samstag führten die Feuerwehren des Brookmerlandes eine Einsatzübung in Marienhafe durch.
Bei der Übung wurde angenommen, dass es in einem  Einfamilienhaus im Heizungsraum zu einer Verpuffung 
gekommen ist, die einen Brand des gesamten Hauses zur Folge hatte.  Durch eine ungünstige Windrichtung entfachte
Funkenflug am Nachbargebäude ein weiteres Feuer. In diesem Gebäude hielt sich zu dieser Zeit eine Jugendgruppe auf,
die vom Rauch eingeschlossen wurde.Noch vor Eintreffen der ersten Feuerwehren kam es zu einem schweren Verkehrsunfall. 
Schaulustige stießen mit ihren Fahrzeugen zusammen und schleuderten in einen Fußgänger.  Der Fußgänger geriet bei
 dem Zusammenstoß  unter ein Fahrzeug,  in einem der Fahrzeuge  wurden zwei  Personen eingeklemmt.

Die Übung wurde in zwei  leer stehenden Häusern in der Rosenstraße in Marienhafe durchgeführt, die sich im Eigentum
der Gemeinde befinden. Um möglichst ein realitätsnahes Szenario darzustellen, wurde eines der Häuser mit Hilfe einer
Nebelmaschine verqualmt. Die einklemmten Personen und die eingeschlossen Jugendlichen wurde von der
Jugendfeuerwehr Marienhafe dargestellt. In den Häusern konnten alle Etagen genutzt werden. Somit konnte auch das Bergen
von Verletzten über enge Treppenhäuser optimal geübt werden.  Ausgearbeitet wurde sie von Ina Eilts, Heiko Stöver und
Friedrich Wilken, Johann Jungvogel  und Reinhold Ommen.
Die beteiligten Wehren aus Leezdorf, Marienhafe, Osteel, Upgant-Schott und Wirdum rückten mit 8 Fahrzeugen und rund 90 Kräften
zur Übung an.  Die Einsatzleiterin Ina Eilts teilten Kräfte bei Eintreffen ihre jeweiligen Aufgaben zu.  Trupps unter Atemschutz
aller Wehren mußten zuerst die gefährdeten Menschen retten.  Hierbei  leisteten die Osteeler  Wehrleute mit der
 Wärmebildkamera wertvolle Unterstützung.
Die Kameraden der Wehr Upgant-Schott befreiten mit Schere, Spreitzer und Hebekissen die beim Unfall  Verletzten. 
Der Löschangriff wurde durch alle Wehren durchgeführt, die dabei unterschiedliche Hydranten im näheren und weiteren
Umfeld der Rosenstraße nutzen.
So zum Beispiel am Speckweg,  im  Mühlenloog  und an der Dahlienstraße .
Während der Löscharbeiten verletzten sich  4 Atemschutzgeräteträger.  Sie mußten von in Bereitschaft stehenden
Reservetrupps unter schwerem Atemschutz aus dem  Gebäude gerettet werden. Bei der sich anschließenden
Abschlussbesprechung im Feuerwehrhaus Marienhafe lobte der bei der Übung als Beobachter anwesende
erste stellvertretende Gemeindebrandmeister Theo Jakobs die beteiligten Kräfte und dankte für ihren Einsatz.
Die Einsatzleiterin vor Ort, Ina Eilts, hatte nur kleinere Mängel  festgestellt. Sie dankte ebenfalls allen Beteiligten
im Namen des Organisationsteams für die professionelle Arbeit.  Der besondere Dank aller Feuerwehren galt der
amtgemeinde Brookmerland für das zur Verfügung stellen der Gebäude sowie der Firma KFZ  Reemts aus Rechtsupweg
für die beiden Fahrzeuge, . die sie zur Verfügung stellte und nach Übungsende wieder abtransportierte.

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